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22.05.2017 - 09:39 Uhr

Neuer Teilnehmerrekord: Feuerwehrlauf war großer Erfolg

Höxter (TKu). Für den guten Zweck bewegte Feuerwehrmann Mathias Schmidt auch in diesem Jahr wieder die Massen: Der dritte Höxteraner Feuerwehrlauf zugunsten der Duchenne-Stiftung am vergangenen Samstag wurde ein voller Erfolg und sorgte für einen Teilnehmerrekord. Initiator Mathias Schmidt war sehr froh, das insgesamt 380 Läuferinnen und Läufer, darunter 120 Feuerwehrleute aus der Region und ganz Deutschland, am Benefizlauf teilgenommen haben.

Im vergangenen Jahr waren es 320 Teilnehmer. Den Startschuss gab der Schirmherr Prinz Viktor, Herzog von Ratibor und Corvey, mit einer Schreckschusspistole am Startpunkt Weserradweg zwischen dem Corveyer Hafen und dem Bootssattelplatz. Die sieben Kilometer lange Strecke führte von hier aus in Richtung Corvey um das Welterbe herum an der Weser entlang am Hafen vorbei zurück über den Weserradweg und den Altstadtwall bis in die Marktstraße nach Höxter.

Acht Feuerwehrleute liefen „on air“. Also übersetzt heißt das im Feuerwehrjargon: mit Atemluftflasche auf dem Rücken und mit angeschlossener Atemschutzmaske. An zwei Stationen auf dem Weg war ein Flaschenwechsel der Pressluftflasche angesagt, um den langen Weg „on air“ durchzuhalten. Tierische Retter auf vier Pfoten hatte die Rettungshundestaffel der Johanniter Höxter-Lippe mit dabei. Die Polizei Höxter lief mit Pistole und Schlagstock. „Um Schnelligkeit ging es beim dritten Feuerwehrlauf nicht, sondern vielmehr um Teamgeist und den Willen zu Helfen.

Das Startgeld der Läuferinnen und Läufer in Höhe von 11,20 Euro kommt der Aktion „benni & co. e.V.“ in voller Höhe zu Gute für Kindern, die an der Muskelkrankheit Duchenne leiden“, erklärte der Initiator des Laufes und aktive Bredenborner Feuerwehrmann, Mathias Schmidt. „Sieger des Laufs sind in erster Linie die Duchenne-Kinder“, ergänzte Schmidt. Auch wenn es keine Preise zu gewinnen gab, so legten sich die meisten Teilnehmer aber dennoch mächtig ins Zeug, um so schnell wie möglich das Ziel zu erreichen.

Martin Boyen aus Godelheim vom Team „Barneys Fitnessstudio“ lief als erster durchs Ziel. Auf Platz zwei kam der 10-jährige Levin Kaiser aus Höxter mit einem 40 Jahre alten Bonanza-Feuerwehrfahrrad mit Blaulicht und Martinshorn. Den dritten Platz erreichte der Einzelläufer Christian Lemmink aus Münster. Dieser erfuhr durch seine Freundin aus Brenkhausen von dem Feuerwehrlauf, bei dem er nach eigenen Angaben „laufend Gutes tun wollte“. Den ersten Platz „on air“ belegte der Feuerwehrmann Arthur Wagner aus Metzigen (Baden Württemberg) vom Team „benni und co. e.V.“.

Die sieben Kilometer lange Strecke bewältigte Wagner exakt in dreißig Minuten. Zweimal wechselte er dabei seine Flasche in weniger als 40 Sekunden. Von allen Teilnehmern belegte er immer noch einen guten Mittelplatz. Arthur Wagner sieht den Feuerwehrlauf als gutes Vorbild für Nacharmer. Wagner möchte noch in diesem Jahr einen ähnlichen Lauf in seiner Heimatstadt Metzingen organisieren nach Höxteraner Vorbild. Was wäre ein Benefizlauf ohne Sponsoren: Die Verpflegung im Ziel mit Wasser und Bananen sponserte die Asklepios-Weserberglandklinik, die zusätzlich auch mit einem Laufteam vertreten waren.

Bei der anschließenden Siegerehrung dankte Mathias Schmidt allen Sponsoren und Beteiligten, insbesondere aber den Läufern, die einen langen Weg auf sich genommen haben, um dabei zu sein. Mit dabei waren Feuerwehrleute aus Hamburg, Pfaffenhofen, Metzigen, Baunatal, Dossenheim, Gronau, Paderborn, Delbrück, Seubelsdorf in Oberfranken, Braunschweig, Lügde, Bielefeld, Berlin, Hardegsen usw. sowie aus den Kreisen Höxter und Holzminden.

Aber auch sehr viele Vereine und Gemeinschaften aus der Region beteiligten sich am Lauf, um zu helfen. Besonders dankte Schmidt dem Team „Egger“, die von Anfang an dabei waren und jedes Jahr zusätzliche Spenden geleistet haben. Das Team Egger aus Marienmünster spendete auch diesmal wieder über den Lauf hinaus 500 Euro zusätzlich. Als weitere Spenden übergaben die Jugendspielgemeinschaft „JSG Marienmünster e.V.“ 450 Euro, der Löschzug Höxter 250 Euro, das Team „Blaulichtzwirn“ 222 Euro und das Team „Sporting Firefighters“ aus Gronau an der Leine 55 Euro für die Duchenne-Stiftung an Mathias Schmidt. Den Läufern „on air“ verlieh Schmidt aufgrund ihrer Strapazen ein Metallabzeichen als Andenken. Für ihre Unterstützung dankte Schmidt auch den Jugendfeuerwehrmädchen und -jungen mit einem Orden.

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Fotos: Thomas Kube

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