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13.09.2016 - 13:47 Uhr

CDU, FDP oder doch die SPD? Welche Partei stellt den neuen Bürgermeister in Eschershausen?

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Eschershausen (kp). Die Ergebnisse der Wahl zum neuen Stadtrat in Eschershausen liegen vor.

Fest steht: Die SPD hat trotz Stimmverluste mit knapp 38 Prozent und sechs Sitzen im Stadtrat das beste Ergebnis unter den vier gewählten Parteien eingefahren. Doch für eine Mehrheit im Rat wird es nicht reichen, denn: Sollte es keine großen Überraschungen geben, werden CDU und FDP gemeinschaftlich mit insgesamt acht Sitzen mehrheitlich im Rat der Stadt Eschershausen vertreten sein.

Und zwar selbst, wenn die SPD mit Ingrid Reuther als einzige in den Stadtrat gewählte UWG-Vertreterin koalieren sollte.

So klar die Rechnung scheint, so spannend könnten nun die innerparteilichen Verhandlungen werden. Durch das überraschend starke Abschneiden der FDP wird jetzt durchaus darüber nachgedacht werden, einen Bürgermeisterkandidaten aus den eigenen Reihen zu beanspruchen. Jens Baumert hat mit 224 Stimmen die mit Abstand meisten für die FDP bekommen und eventuell schon eine ähnliche Rechnung angestellt. FDP-Kreisvorsitzender Herman Grupe betonte auf Nachfrage der Weser-Ith-News das überaus gute Verhältnis zum CDU-Ortsverband und freute sich über das „fantastische“ Wahlergebnis der FDP in Eschershausen. Auf die Frage, ob seine Partei nun selbst Ansprüche auf das Bürgermeisteramt stellen werde, antwortete er: „Da reden wir intern drüber!“

Doch selbst SPD-Spitzenkandidat Andreas Fischer scheint noch nicht an eine Kapitulation zu denken, wenn es um das Amt des Bürgermeisters und die Mehrheit im Stadtrat Eschershausen geht: „Für uns ist ganz klar, dass wir unser Wahlziel nicht erreicht haben. Dennoch werden wir als stärkste Partei versuchen, Gespräche zu führen." Es sei in der Vergangenheit bereits schon mal versucht worden, mit der FDP Gespräche zu führen, heißt es. Eines steht für ihn jedoch jetzt schon fest: „Ich habe von allen Kandidaten sämtlicher Parteien die mit Abstand meisten Stimmen bekommen. Ich werde mich in der konstituierenden Sitzung – nach Absprache mit meiner Partei – als Bürgermeister zur Wahl stellen lassen.“ Außerdem müsse sich jede Partei fragen, ob bei einem so klaren Abstand und analog zum Wählerwillen, eine andere Person so einfach an ihm vorbeiziehen könne.

Sabine Pöhl, Spitzenkandidatin der CDU, bedankt sich indes für die Unterstützung aller Wählerinnen und Wähler ihrer Partei, die nach einer grundlegenden Strukturveränderung immer noch großes Vertrauen in der Bevölkerung zu haben scheint. „Alle zukünftigen Szenarien werden wir parteiintern und mit der FDP durchsprechen“, antwortete Pöhl auf die Frage nach dem Amt des neuen Bürgermeisters.

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